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Hinter den Kulissen

Allgemein

Filmemacher

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Simone Hüttenberend studiert  Architektur an der RWTH Aachen. Aus persönlichem Interesse hat sie sich bisher, über ihr Hauptstudium hinausgehend, leidenschaftlich mit dem Medium Film auseinandergesetzt. In zwei aufeinander folgenden Seminaren des Lehrstuhls für Bildnerische Gestaltung der RWTH Aachen hat sie ihre ersten Filme eigenverantwortlich gedreht und geschnitten. Seitdem hat sie das Medium nicht mehr losgelassen.

Über ihr universitäres Engagement hinaus, ist sie seit Jahren ehrenamtliche Mitarbeiterin der Heimatsucher e.V.. Aufgrund ihrer besonderen Kenntnisse in der Erstellung digitaler Medien, hat sie nicht nur beim Dreh mitgewirkt, sondern war zudem noch für die gesamte Postproduktion verantwortlich.

Sarah Hüttenberend …

Eva Goretzky …

 

Produzent
HEIMATSUCHER e.V. ist ein Zeitzeugenprojekt. Wir befragen Überlebende des Holocaust aus ganz Europa zu der Zeit vor, während und nach dem Krieg, um ihre Geschichten zu bewahren und als Zeugen der Zeitzeugen (Zweitzeugen) weiterzuerzählen: mit ebendem Lachen, ebendem Schmerz und ebenden alltäglichen Kleinigkeiten, die unsere Begegnungen mit ihnen unvergesslich gemacht haben.

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass man erst durch eine ganz persönliche Begegnung mit dem Thema dessen Bedeutung – auch für’s Jetzt – fühlt. Grundlage unserer Arbeit waren bisher fotografische Portraits Holocaust-Überlebender in Kombination mit Interviews. Seit 2010 hat das Projekt 20 Zeitzeugen interviewt, Ausstellungen in 14 verschiedenen Städten mit rund 8.000 Besuchern realisiert und mit über 2.000 Kindern und Jugendlichen in gezielter didaktischer Arbeit in Ausstellungen und an Schulen über die Wesentlichkeit von Toleranz gesprochen.

Da Zeitzeugen nicht mehr lange selbst sprechen können, wagen wir uns in ein neues Medium: den Film und ergänzen unsere Arbeit so um einen neuen Wahrnehmungsbereich. Entgegen der gängigen, isolierten Dokumentation von einzelnen Zeitzeugnissen, beobachtet der Film die Begegnung zweier Menschen und folgt der Eigendynamik, die so entsteht. Entstanden ist ein intimes Zeugnis, das unserem Anspruch an eine persönliche und aktuelle Herangehensweise mehr als gerecht wird.